Liebe Leserin, lieber Leser, auch wenn 2025 erneut von Kriegen und Krisen geprägt war, geht es uns in Kehl immer noch gut: Wir sind in der Planung des Ganzjahresbads und des Verwaltungsneubaus gut vorangekommen, wir können das Sanierungsgebiet zwischen Stadt- halle und Hanauer Museum mit Geld aus der Städtebauförderung umgestalten und wollen als weiteres Groß- projekt die Grundschule Sundheim neu bauen sowie zusätzliche Räume für die Al- bert-Schweitzer-Schule schaffen. Wir kön- nen diese Großprojekte stemmen und damit unsere Stadt zu Ihrem Wohl weiterentwickeln. Mit Festen und Veranstaltungen schaffen wir Möglichkeiten der Begegnung für alle Alters- gruppen: Denken Sie nur an den Messdi, „Kehl tanzt“ oder den Weihnachtsmarkt, aber auch an Veranstaltungen wie „Macht euch laut“ oder „Lange Nacht der Demokratie“, die sich gezielt an ein jüngeres Publikum richten und mit denen wir zum Mitgestalten unseres Gemeinwesens aufrufen. Denn eine Stadt lebt von den Menschen, die sich engagieren. Mit Claus Haberecht hat im April ein unermüdlicher Macher das Bundes- verdienstkreuz verliehen bekommen: Obwohl er nicht in Kehl wohnt, hat seine mehr als 50 Jahre währende ehrenamtliche Tätigkeit vor allem bei uns stattgefunden. Um engagierte Menschen geht es auch, wenn Einrichtungen mit besonderen Aus- zeichnungen bedacht werden: So gehört die Grundschule Sundheim zu den sechs Grundschulen im Land, die von Kultusministerin The- resa Schopper als Europaschule ausgezeichnet wurden. Auch unse- re Mediathek erhielt für ihre KI- Schulungen einen Landespreis. Ungewöhnlich viel Besuch hatte ich im zurückliegenden Jahr von deutschen Europa- abgeordneten: Unabhängig davon, ob sie der CDU, der SPD oder Bündnis 90/Die Grünen angehörten, waren wir uns zwar schnell da- rüber einig, dass die seit dem 8. Mai gelten- den verschärften Grenzkontrollen für unse- ren rheinüberschreitenden Lebensraum und das deutsch-französische Verhältnis eine Belastung sind – geändert hat sich an der Situation bis zum Jahresende allerdings lei- der wenig. Ändern wird sich im neuen Jahr die Art, wie wir als Stadt zurückblicken: Nach 25 Aus- gaben, davon 22 als gedruckte Hefte und drei in dieser digitalen Form, stellen wir die Jahres- schrift aus Kostengründen ein. Wir werden Sie selbstverständlich weiterhin auf dem Laufen- den halten – mit kurzweiligen und dem heu- tigen Medienkonsum angepassten Formaten. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektü- re, beim Anschauen der Videoclips und dem Hören der Audiodateien. Gehen Sie mit Mut und Zuversicht in ein hoffentlich friedliches neues Jahr und bleiben Sie gesund! Wolfram Britz 3